Yvonne Dieudonné



Technik, Sprachen, Ehrenamt, Sport - Yvonne Dieudonné ist auf Entdeckungstour und sucht dabei die Herausforderung.

Who is Who
Persönlichkeiten an der RUB

Auf Entdeckungstour

Es ist ein ungewöhnlicher Vierklang, der die Studienzeit von Yvonne Chantal Dieudonné ausmacht. An erster Stelle steht die Technik, die sie zum Beruf machen möchte. Sie spricht mehrere Sprachen, ist weltoffen und reist gerne. Zudem tut die 21-Jährige Gutes im Ehrenamt und ist sportbegeistert. Sie will nicht einfach nur „straight“ studieren, sondern die Vielfalt an Möglichkeiten für sich selbst entdecken.

Maschinenbau an der RUB
Mathe und Physik als Leistungskurse im Abi, da lag ein ingenieurwissenschaftliches Studienfach an einer Uni in der Region nah. Yvonne Dieudonné entschied sich 2010 für Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum. Mittlerweile hat sie die Vertiefungsrichtung Werkstoff-Engineering für sich entdeckt. „Das Berufsfeld Werkstoffe hält viele unterschiedliche Möglichkeiten für mich bereit“. Ob sie später mal in der Medizintechnik, der Energietechnik oder sogar vielleicht im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik Fuß fassen wird, möchte die 21-Jährige jetzt noch nicht entscheiden.

Sprachkenntnisse beruflich nutzen
Ihr zweites großes Interesse neben der Technik gilt den Fremdsprachen. In der Schule lernte sie Latein, Englisch und Französisch. Sie kommt aus dem Ruhrgebiet, hat aber - wie der Name unschwer verrät - französische Wurzeln. Ihr Großvater stammt aus Metz. Auch einen Neugriechisch- Sprachkurs an der Rub hat sie erfolgreich beendet. Mit ihren Sprachkenntnissen möchte sich Yvonne Dieudonné eine Vielzahl an Möglichkeiten eröffnen. Als Ingenieurin kann Sie später im Ausland arbeiten und dabei ihre Sprachkenntnisse gezielt nutzen.


Ehrenamt in der Gruppe
Als „Lions Club“-Stipendiatin und offizielles Mitglied bei deren Jugendorganisation, den „Leos“ (www.leo-bochum.de), ist es ihr wichtig, andere persönlich zu unterstützen. Schon als Jugendliche engagierte sie sich ehrenamtlich. „Wir backen Waffeln im Altenheim, sammeln Spenden für die ‚Bochumer Tafel’ und auf dem Weihnachtsmarkt“, so Yvonne Dieudonné. Was die Art des Spendens angeht, ist sie ganz pragmatisch: Bei einer Geldspende sei nicht direkt greifbar, was Gutes damit geschehe. „Wenn ich aber selbst vor Ort mithelfe, spüre ich sofort die Begeisterung.“ Außerdem seien diese Anlässe immer ein richtig nettes Gemeinschafts-Erlebnis.

Südamerika, Skandinavien oder Asien
Ihre soziale Ader zeigt sich auch im Sport. Sie spielt seit mehr als zehn Jahren Tennis in der Mannschaft und tanzt regelmäßig in einer kubanischen Tanzschule in Essen. Dort stehen Salsa, Bachata und Rueda de Casino auf dem Programm – gemeinsam mit einem Tanzpartner oder sogar in der Gruppe. Neben Lateinamerika reizen sie auch andere Kulturkreise sehr: Yvonne Dieudonné plant derzeit ein erstes Praktikum im Ausland. Ob Amerika, Skandinavien oder Asien - wohin ihre Reise sie führt, ist noch nicht entschieden: „Im Moment suche ich einfach die Herausforderung, da ist sogar die Himmelsrichtung zweitrangig!“