Fabian, Friederike, Christian



studieren SEPM, Elektrotechnik und Maschinenbau an der RUB und wagen in ihrem Masterstudium das Abenteuer China.

Das kommende Wintersemester werden sie am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg an der Tongji Universität in Shanghai verbringen.

Wir reisen von der RUB bis ans Ende der Welt
Globetrotter im Auftrag der Wissenschaft

Zurück in Bochum - mit tollen Erfahrungen im Gepäck


Unsere drei Globetrotter aus China sind heimgekehrt! Elektrotechnik-Studentin Friederike, Maschinenbauer Christian und SEPM-Student Fabian starten zum Semesterbeginn schon wieder voll an der RUB durch: Noch im Februar schrieben sie Klausuren und kümmerten sich um die Anerkennung ihrer an der Tongji-Universität belegten Kurse.

Im Rückblick auf ihre Zeit in Shanghai sind sie sich einig: Diese einzigartige Erfahrung würden sie jedem ihrer Kommilitonen weiterempfehlen. Christian meint: "Ein bisschen bereue ich es sogar, nicht schon früher ins Ausland gegangen zu sein - es gibt so viele tolle Länder zu entdecken". Zurück in Deutschland möchten die drei auf jeden Fall versuchen, ihr Chinesisch nicht einrosten zu lassen. Bald bekommen sie Besuch von einem chinesischen Studenten, den sie während ihres Auslandssemesters kennengelernt haben und freuen sich schon, ihm dann Bochum zeigen zu können.


Basketball international!

Nachdem Christian für seine Ausflüge in ganz China unterwegs war, ist er nun zurück an seiner Gast-Universität in Shanghai. Hier bot sich ihm gleich eine tolle Möglichkeit:

"Ich wurde angesprochen ob ich nicht in einem Basketballteam mitspielen möchte. Dort spielen ca 5 Deutsche und 10 Chinesen. Ich habe ein eigenes Trikot bekommen (meinen Namen haben sie falsch geschrieben) und am letzten Wochenende hatten wir das zweite Spiel ( erstes Spiel 41:14 gewonnen, zweites Spiel 48:28 gewonnen)."


Mein Name auf Chinesisch ;-)

Teamkameraden


Besuch beim Sommerpalast des Kaisers

Zu Beginn des neuen Jahres schickt Fabian uns wieder Grüße aus dem Reich der Mitte, wo seine letzten beiden Ausflüge den SEPM-Studenten nach Beijing und Xian geführt haben:

"Von meinem erneuten Besuch in Beijing habe ich für euch ein schönes Foto vom ehemaligen Sommerpalast des Kaisers, wunderschön! Ein Besuch ist nur empfehlenswert und beeindruckend ist, dass der Kaiser einen riesigen, eigenen See plus Palast ganz für sich hatte. Dann waren Friederike und ich noch in Xian, wir haben dort unter anderem die Terrakotta-Armee und die Stadtmauer besichtigt."


Terrakotta-Armee

Stadtmauer Xian


Weihnachtsgrüße aus Shanghai!

Auch unsere Globetrotter in China stellen sich dort so langsam auf die Weihnachtszeit ein.

Friederike schreibt uns: "Am letzten Wochenende war ich mit ein paar anderen bei einem vom Paulaner Brauhaus organisierten Weihnachtsmarkt. So lustig. Es waren sehr viele, sehr hübsche kleine Stände, in denen allerhand weihnachtliche Dinge zum Verkauf geboten wurden, dann gab es noch Glühweinstände und essenstechnisch deutsche Klassiker wie Kartoffelsuppe, Ofenkartoffeln oder Bratwürstchen und Waffeln. Danach waren wir alle für eine kurze Weile sehr weihnachtlich eingestimmt. Die Malls versuchen sich alle gegenseitig mit Kitsch zu überbieten :-) Ansonsten geht’s mir hier sehr gut, wir überlegen gerade, was wir an Weihnachten machen könnten. Bisher scheint es auf Hotpot und anschließendes Karaoke herauszulaufen. Mal schauen!"

Fabian fühlt sich noch nicht so ganz im Advent angekommen:
"Weihnachtliche Stimmung ergibt sich hier tatsächlich wenig, abgesehen von dem Weihnachtsbaum im Eingang des Wohnheimes und die Dekoration in den Shopping Malls. Entsprechend fühle ich mich auch momentan nicht nach Weihnachten ;-) Aber es gibt hier tatsächlich auch Läden, die Weihnachtskrams verkaufen :-)"

Kitschig oder schön? Verschafft euch doch gern selbst einen Eindruck:


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Gelbe Berge und duftende Häfen...

Christian war in China unterwegs - mit dem Nachtzug. Von seinen beiden coolsten Trips hat er uns jetzt ein paar Fotos geschickt:

"Huangshan (Yellow Mountains): Es war ein Ausflug in die Natur. Die Berge dienten als graphische Grundlage für den bekannten Film ,,Avatar". Meine Truppe und ich sind mit dem Nachtzug hingefahren. Das war ein neues Erlebnis. Man bekommt nicht so viel Schlaf wegen des ganzen Lärms. Egal... es hat Spaß gemacht. Vollgepackt mit Rucksack, Snacks und Getränken ging es 1000 Höhenmeter aufwärts. Es war ein 7 km langer Treppenmarsch. Oben angekommen, auf ca.1600 m, hatte man unglaubliche Ausblicke. Zum einen konnten wir den Sonnenuntergang und am nächsten morgen um 6:03 den Sonnenaufgang sehen.
Zudem war ich noch für 6 Tage in Hong Kong (deutsche Bedeutung: "duftender Hafen"). Die Stadt ist ziemlich anders als der Rest von China (verständlich aufgrund der Geschichte). Linksverkehr, eigene Währung, alle sprechen Englisch, klasse Wetter und viele freundliche Menschen machen meiner Meinung nach Hong Kong aus. Was besonders überraschend für mich war, dass Hong Kongs Umgebung so viel Natur zu bieten hat. An einem Tag waren wir wandern (entlang eines Wasserreservoirs) und an einem anderen Tag waren wir am relativ verlassenen Strand mit klarstem Wasser."

Hier findet ihr Christians Fotos:



Grüße von Friederike!

Die Globetrotterin, die in Bochum ihren Master in Elektrotechnik macht, entdeckt während des Auslandssemesters sogar in Shanghai Spuren aus der Ruhrgebiets-Heimat:

"Die Fotos von uns sind in Helen’s Bar entstanden. Wir wollten Dir schon die ganze Zeit unbedingt mal ein Foto von uns allen schicken. Farhad und Leann (aus Kalifornien und eine meiner Liebsten hier :-)) sind auch mit drauf. Das ist hier eine super Studentenkneipe, die irgendwie allen gefällt.
Die ganzen Wände sind über und über beschrieben und ich hab tatsächlich durch Zufall die RUB gefunden :-)."



Eine beeindruckende Stadt - aber lieber doch nicht mit dem Fahrrad?

Fabian fühlt sich wohl in seiner Gastheimat China und genießt die Gegensätze der Millionenmetropole Shanghai. Außerhalb des Campus würde der SEPM-Student von einer Fahrradtour allerdings eher abraten:

"Shanghai ist super, es ist angenehm warm, meistens scheint die Sonne, und die Stadt ist unheimlich beeindruckend. Viele Wolkenkratzer, dazwischen Viertel mit „normalen“ Häusern und überall gibt es riesige Shopping Malls. Und es ist ein Chaos auf den Straßen, das glaubt man nicht. Hier gilt das Prinzip, wer hupt, darf fahren. Dementsprechend wird man auch immer gewarnt, wenn man über die Straße gehen will. Also Fahrrad fahren möchte ich hier nicht :-)"


Mit dem Fahrrad über den Campus in Shanghai

Christian hat sich bereits an den chinesischen Alltag gewöhnt! Der Maschinenbaustudent radelt an der Tongji-Universität in Shanghai von A nach B und teilt seine ersten Eindrücke aus der Millionenmetropole mit uns:

"Kurz nach meiner Ankunft hier wurde mir klar, dass die Strecken auf dem Campus, der eine Art schöner Park ist, sehr weit sind. Oft muss ich vom Studentenwohnheim zur Ubahn, zum Fitnessstudio, zum CDHK oder sonstiges. Daher habe ich mir direkt am 2. Tag ein kleines Fahrrad zugelegt. Das ist typisch chinesisch, provisorisch zusammengeschraubt und ich bin froh wenn es die 5 Monate überlebt. Direkt am ersten Samstag habe ich die Stadt erkundet. Es ist wirklich aufregend. Überall sind so sehr viele Menschen. Ein Gebäude ist höher als das andere. Im Bau ist gerade das zweithöchste Gebäude der Welt. In der Altstadt, The old City, leben Menschen in heruntergekommenen Häusern. Hier kann man auf der Straße alles kaufen. Von Katze, Hund über Fisch, Krabbe, Maus, Vogel, Krebs, Schildkröte usw usw. Neben den ganzen Tieren gibt es natürlich noch Obst und Gemüse. Es ist Paradox, dass man von den wirklich alten Häusern, wo die Menschen in armen Verhältnissen leben, auf Pu Dong schauen kann - das Finanzzentrum der Stadt (man sagt auch Chinas)- mit Wolkenkratzern, in denen oft 5 Sterne Hotels sind."

Verschafft euch doch gerne selbst mal einen Eindruck vom Campus und der Stadt:


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Mondfest in Peking

Fabian hat die ersten Wochen in China schon für einige Erkundungstouren und Ausflüge nutzen können - auf dem Programm waren Megastädte und Weltwunder, aber auch kulinarische Merkwürdigkeiten:

"Letzte Woche war ich über das Mondfest in Peking mit ein paar Kommilitonen, die Stadt ist völlig anders als Shanghai, meiner Meinung nach erst einmal nicht so schön, viel traditioneller und zumindest was wir kennen gelernt haben auch unfreundlicher den Internationalen gegenüber. Da bietet Shanghai einen Riesenvorteil. Aber wir haben natürlich auch viele schöne Stellen gesehen, beispielsweise die verbotene Stadt… und wir waren an der chinesischen Mauer, sogar am unrenovierten Teil. Es war großartig, die Mauer ist so lang, man kann das Ende nicht absehen und einfach ein riesiges Bollwerk :-)"

Weitere Fotos von Fabian findet ihr hier:


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Gut angekommen in Shanghai!

Unsere drei Globetrotter hatten nun einige Wochen, um sich an der Uni und im Alltagsleben der pulsierenden Metropole Shanghai einzugewöhnen. Über die ersten Abenteuer und Herausforderungen schreibt uns jetzt Friederike:

"Mittlerweile habe ich mich wirklich gut eingelebt, meine Roommate Zeynab ist auch sehr nett. Bisher waren wir gefühlt jeden Tag seit der Ankunft feiern oder irgendwo in der Stadt und ich hab echt super Leute aus Belgien, Amerika und Frankreich gefunden mit denen ich jetzt hier immer so rumhänge. Hier sind extrem viele Deutsche und ich bin ehrlicherweise ganz froh, dass man mich nicht sofort an meiner Aussprache erkennt ;-) Meinen Study Buddy habe ich jetzt auch kennengelernt, er nennt sich jetzt Jürgen statt Junge :-) Jetzt die Woche werde ich mich mit ihm zum Deutsch und Chinesisch Lernen treffen. Also alles gut! Ansonsten haben Christian und ich gerade unser erstes Blockseminar hinter uns gebracht und haben die nächste Woche jetzt bis auf den Chinesisch-Kurs frei, um Shanghai ordentlich zu erkunden."


Schwedischer Schlafkomfort in Fernost:

"Dann waren Christian, Farhad (auch RUB, Maschinenbau) und ich Matratzen bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus kaufen. Ein Hoch auf diese Matratze! Vorher hatten wir leider keine und haben deshalb auf einer Spanplatte mit Matratzenauflage geschlafen und hatten tierische Rückenschmerzen. Eigentlich waren die Matratzen in so Pappkartons verpackt und wir haben sie dann vor einer Menge sich wundernder Asiaten hübsch und U-Bahn-praktisch verpackt:-)"


Warum nicht auch mal in die Ferne schweifen?

Das dachten sich unsere drei neuen Globetrotter und bewarben sich um Austauschplätze am Chinesisch-Deutschen-Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji-Universität in Shanghai.

Friederike, die in Bochum ihren Master mit der Vertiefung Plasmatechnik macht und in Shanghai ihr drittes Mastersemester verbringen wird, ist begeistert:
„Ich freue mich eigentlich am meisten darauf, diese fremde Kultur im Alltag kennenlernen zu dürfen, sowie neue Leute und ich bin gespannt auf die ganzen Köstlichkeiten und interessanten Erfahrungen.“

Christian freut sich darauf, seiner Basketball-Leidenschaft auch in China weiter frönen zu können:,,Ich freue mich besonders auf das kulturelle Abenteuer und die 17 Basketballplätze auf dem Campus"



Kooperation mit der Tongji Universität

Bei Christian und Fabian verlief die Organisation über die direkte Austauschkooperation der Fakultät für Maschinenbau mit der Tongji. Friederike, die an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik studiert, ergatterte einen der Plätze, die dem International Office der RUB für die gesamte Universität zur Verfügung stehen. Damit die deutschen Gaststudierenden direkt in die chinesische Campuskultur eintauchen können, bietet ein Study-Buddy-Programm der Tongji ihnen Betreuung durch chinesische Kommilitonen. Informationen zum Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg gibt's hier!