Alexa



studiert Umwelttechnik und Ressourcenmanagement an der RUB. Ihren Bachelor hat sie letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Im Master zieht es sie nun ans andere Ende der Welt: Im Wintersemester geht sie für ein Praktikum nach Australien

Wir reisen von der RUB bis ans Ende der Welt
Globetrotter im Auftrag der Wissenschaft

"Ich werde auf jeden Fall wiederkommen!"


Sagt Heimkehrerin Alexa über ihr Auslandssemester in Australien:

"Im Februar und somit im letzten Monat meines Forschungspraktikums stand für mich noch einmal viel Arbeit im analytischen Labor an. Dutzende Ablaufproben meines Reaktors mussten für verschiedene Analysetechniken vorbereitet werden. Nach der Analyse im Labor wertete ich die Ergebnisse dann numerisch und graphisch aus. So verging der letzte Monat am Institut wie im Fluge und schon stand das Ende meines Aufenthaltes vor der Tür. Zum Abschluss präsentierte ich die Daten der verschiedenen Versuchsreihen in meiner Arbeitsgruppe ‚Environmental Electrochemical Systems‘ und die Ergebnisse wurden diskutiert. Am letzten Tag verabschiedete ich mich von meinen Arbeitskollegen und Mentoren mit Bier und Pizza. Die Zeit am Institut war sehr schön und ich kann einen Aufenthalt am AWMC nur empfehlen! Meine Englischkenntnisse haben sich deutlich verbessert und ich konnte einen Einblick in den Arbeitsbereich Forschung erlangen.

Mitte März ging bereits der Rückflug nach Deutschland. Ich nutzte die verbleibenden drei Wochen in Australien, um an der Ostküste entlang zu reisen. Auf diesem Weg habe ich mir zum Beispiel die größte Sandinsel der Welt, Fraser Island, angeschaut und einen wunderschönen Segeltrip durch die Whitsunday Islands gemacht. Mit bunten Fischen, Haien und Schildkröten im Great Barrier Reef zu Tauchen war mein absolutes Highlight! Die letzten Tage verbrachte ich in Sydney und in den Blue Mountains. Leider ist Australien ein viel zu großes Land, sodass ich es nicht mehr geschafft habe, ins Outback zu fahren oder mir den Regenwald ganz im Norden des Landes anzuschauen. Australien - ich werde auf jeden Fall wiederkommen!"



Ein Zimmer mit Aussicht

"Nachdem ich einige Wochen in einem Share-House in Uninähe verbracht hatte, meldete unser Vermieter leider Eigenbedarf an, sodass ich mir für die letzten Wochen meines Aufenthaltes eine neue Unterkunft suchen musste. Schließlich habe ich ein kleines Zimmer im höchsten Gebäude Brisbanes gefunden - im 42sten von insgesamt 81 Stockwerken. Am Anfang war es etwas komisch, in einem Wolkenkratzer zu wohnen und so hoch über der Stadt zu schweben. Aber die Erfahrung lohnt sich! Der Ausblick aus meinem Fenster (vor allem bei Nacht) ist wunderschön."





Weihnachtsferien mit Koalas und Kängurus


Alexa konnte die freie Zeit um den Jahreswechsel herum noch einmal zum ausgiebigen Reisen nutzen:

"Über die Weihnachtsfeiertage bin ich mit meinem Freund 10 Tage mit einem Camper in Richtung Süden gefahren. Auf der rund 1600 km langen und sehr abwechslungsreichen Strecke haben wir viel gesehen und erlebt: Wandern im Nationalpark, erste Surfversuche, Feuerwerk am Strand, Wasserfälle und jede Menge Tiere wie Schlangen, Koalas und Kängurus in freier Natur."




Wohnungssuche und Ausflüge in Australien

"Von zu Hause aus hatte ich mir noch keine feste Unterkunft in Brisbane gesucht, auch weil die Zimmervergabe in Australien eher kurzfristig abläuft. Ich habe mich dann vor Ort umgeschaut, um mir die Unterkunft ansehen und die Mitbewohner kennenlernen zu können. Das Foto oben zeigt die Aussicht auf das Hostel, in dem ich zu Beginn meines Aufenthaltes untergekommen bin. Nach einer Woche voller Wohnungsbesichtigungen ging mein Wunsch, auch mit Australiern zusammenzuwohnen, schließlich in Erfüllung.

Gelegenheiten, an den Wochenenden an den Strand zu fahren, gab es natürlich auch schon. Mit einem gemieteten Auto sind wir zum Beispiel zwei Stunden in den Norden nach Nossa gefahren und im Nationalpark wandern gegangen."




Als Trainee an der University of Queensland


"Da ich bereits während des Bachelors ein Semester im Ausland verbracht habe und dort viele tolle Erfahrungen sammeln durfte, stand für mich fest, dass ich auch den Master für einen weiteren Auslandsaufenthalt nutzen wollte. Diesmal sollte es allerdings kein Auslandssemester sondern ein Auslandspraktikum sein. Auf Empfehlung einer meiner Professoren fiel die Entscheidung schließlich auf Brisbane in Australien.

Hier befindet sich an der University of Queensland das Advanced Water Management Centre, an dem ich nun als Occupational Trainee mitarbeite. Das Institut ist sehr groß und international, sodass die unterschiedlichsten Nationalitäten zusammen an Projekten rund um das Thema Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung arbeiten. Alle Mitarbeiter sind nett und aufgeschlossen, sodass ich mich seit dem ersten Tag sehr gut aufgehoben fühle. Zurzeit werde ich noch im Labor eingearbeitet, aber in den kommenden Tagen werde ich meine eigenen Reaktoren (Mikrobielle Brennstoffzellen) zusammenschrauben können, für deren Betrieb ich auch im Folgenden selber verantwortlich sein werde."


Uni Brisbane

"Die University of Queensland ist riesig und der Campus ist mit kleinen Teichen, Brunnen und Palmen übersäht. Wie man auf diesem Bild sieht, kann hier die Ruhr-Universität leider nicht mithalten."




Für's Praktikum einmal um die halbe Welt


Alexa studiert in Bochum Umwelttechnik und Ressourcenmanagement (UTRM). Neben ihrem Studium engagiert sie sich im Fachschaftsrat des Studiengangs und vertritt die Studierendenschaft in der Arbeitsgruppe Internationalisierung der Fakultät für Maschinenbau.

Ihre Begeisterung für internationale Themen entstand bereits im Bachelor-Studium, als Alexa für ein Auslandssemester in Schottland war. Ganz nach dem Motto „einmal Ausland, immer Ausland“ wollte sie es dabei aber nicht belassen. So setzt sie sich heute aktiv für die Beratung der Studierenden zum Thema Auslandsaufenthalte im Ingenieurstudium ein und hat schließlich auch selbst wieder einen Grund gefunden, Bochum für einige Zeit zu verlassen: Ab Oktober absolviert sie ein Praktikum an der University of Queensland in Brisbane, Australien.


Koalabär